Die Studierenden-Sozialerhebung ist eine seit den 1970er Jahren wiederholt stattfindende Umfrage unter Studierenden in Österreich. Im Rahmen der Studierenden-Sozialerhebung 2015 wurden erstmals auch die Studierenden an Privatuniversitäten, zusätzlich zu jenen der Fachhochschulen, Pädagogischen Hochschulen und öffentlichen Universitäten, befragt. Ähnliche Umfragen werden regelmäßig auch in anderen europäischen Staaten durchgeführt. Die internationalen Vergleichsdaten werden im Rahmen des Bologna-Prozesses und von internationalen Organisationen wie der EU und der OECD verwendet. 

Die meisten der über die Sozialerhebung erfassten Informationen sind sonst nicht verfügbar, daher ist der Bericht eine wichtige Informationsgrundlage für die Hochschulpolitik. Ziel der Umfrage ist es, einen Überblick über die Studien- und Lebensbedingungen unterschiedlicher Gruppen von Studierenden geben zu können, wie z.B. Studienanfänger/innen, Studierende in Bachelor-/ Master- oder Diplomprogrammen, Doktorand/inn/en, berufstätige Studierende, Studierende mit Kindern, ältere Studierende, Studierende mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen und ausländische Studierende. Die Ergebnisse werden im „Bericht zur sozialen Lage der Studierenden" und diversen Zusatzberichten veröffentlicht.

Zentrale Themen der diesjährigen Befragung sind:

  • Hochschulzugang & Studienmotive
  • Studienanfänger/innen: Beratung und Info vor dem Studium
  • Studiensituation: Zufriedenheiten und Schwierigkeiten
  • Studienförderung
  • Erwerbstätigkeit
  • Wohnen & Finanzen
  • Internationale Mobilität
  • Ausländische Studierende in Österreich
  • Studierende mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen/ Behinderungen
  • Studierende im Doktorat
  • Studierende mit Kindern